Noch befindet sich die grüne Europaabgeordnete Franziska Brantner bis 1. September in Mutterschutz, doch ihren Blick richtete die Parlamentarierin aus der Metropolregion Rhein-Neckar schon längst ins nächste Jahr. Dann nämlich, das hat sie jetzt gemeinsam mit ihrer FDP-Kollegin Nadja Hirsch durchgesetzt, werden die Abgeordneten aus Brüssel und Straßburg zwei Wochen mehr als bisher Zeit für die Arbeit in ihrer Heimatregion haben.
Vier Wahlkreiswochen, im Parlaments-Jargon “Grüne Wochen” genannt, pro Jahr seien eindeutig zu wenig, findet die 30-jährige Grünenpolitikerin, “wir können uns schließlich nicht zweiteilen. Häufig deckt ein Wahlkreis ein gesamtes Bundesland und mehr ab, das ist kaum zu schaffen”. Dabei, so Brantner und Hirsch unisono, sei der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort unabdingbar, um sie ernsthaft in die europäische Politik mit einzubeziehen und die Entscheidungen innerhalb der EU zu erklären. Als Bindeglied zwischen Brüssel und der Region verstehen sich die Abgeordneten und damit als Ansprechpartner in Sachen Europa.
Aber vor Ort sein, das heißt im Selbstverständnis von Franziska Brantner, sich auch Zeit nehmen zu können, für die Menschen, ihre Anliegen und Anregungen. “Nur so können wir uns auch gezielt für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger und der Region auf EU-Ebene stark machen”, betont sie, “zwei Wochen mehr Zeit dafür in unseren Wahlkreisen sind noch nicht genug, aber ein Fortschritt in Richtung eines Europas für die Betroffenen”. “Die Entscheidungen, die in Brüssel und Straßburg getroffen werden”, darin sind sich die beiden jungen Parlamentarierinnen rundum einig, “spielen eine zu wichtige Rolle, als dass wir den Kontakt zu den Menschen vor Ort ausschließlich den Abgeordneten aus Bundes- und Landtagen überlassen dürften”.
Im laufenden Jahr stehen den EU-Abgeordneten lediglich vier Wochen für die Arbeit im Wahlkreis zur Verfügung – zu wenig, das finden viele, um allen Anfragen von Bürgern, Verbänden, Ministerien und Parteikollegen gerecht zu werden. Der Rest der Zeit wird auf Fraktions-, Ausschuss- und Plenarsitzungen in Brüssel und Straßburg verwendet.
Europaabgeordnete mehr in der Region präsent
Noch befindet sich die grüne Europaabgeordnete Franziska Brantner bis 1. September in Mutterschutz, doch ihren Blick richtete die Parlamentarierin aus der Metropolregion Rhein-Neckar schon längst ins nächste Jahr. Dann nämlich, das hat sie jetzt gemeinsam mit ihrer FDP-Kollegin Nadja Hirsch durchgesetzt, werden die Abgeordneten aus Brüssel und Straßburg zwei Wochen mehr als bisher Zeit für die Arbeit in ihrer Heimatregion haben.
Vier Wahlkreiswochen, im Parlaments-Jargon “Grüne Wochen” genannt, pro Jahr seien eindeutig zu wenig, findet die 30-jährige Grünenpolitikerin, “wir können uns schließlich nicht zweiteilen. Häufig deckt ein Wahlkreis ein gesamtes Bundesland und mehr ab, das ist kaum zu schaffen”. Dabei, so Brantner und Hirsch unisono, sei der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort unabdingbar, um sie ernsthaft in die europäische Politik mit einzubeziehen und die Entscheidungen innerhalb der EU zu erklären. Als Bindeglied zwischen Brüssel und der Region verstehen sich die Abgeordneten und damit als Ansprechpartner in Sachen Europa.
Aber vor Ort sein, das heißt im Selbstverständnis von Franziska Brantner, sich auch Zeit nehmen zu können, für die Menschen, ihre Anliegen und Anregungen. “Nur so können wir uns auch gezielt für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger und der Region auf EU-Ebene stark machen”, betont sie, “zwei Wochen mehr Zeit dafür in unseren Wahlkreisen sind noch nicht genug, aber ein Fortschritt in Richtung eines Europas für die Betroffenen”. “Die Entscheidungen, die in Brüssel und Straßburg getroffen werden”, darin sind sich die beiden jungen Parlamentarierinnen rundum einig, “spielen eine zu wichtige Rolle, als dass wir den Kontakt zu den Menschen vor Ort ausschließlich den Abgeordneten aus Bundes- und Landtagen überlassen dürften”.
Im laufenden Jahr stehen den EU-Abgeordneten lediglich vier Wochen für die Arbeit im Wahlkreis zur Verfügung – zu wenig, das finden viele, um allen Anfragen von Bürgern, Verbänden, Ministerien und Parteikollegen gerecht zu werden. Der Rest der Zeit wird auf Fraktions-, Ausschuss- und Plenarsitzungen in Brüssel und Straßburg verwendet.