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	<title>Franziska-Brantner.eu/Blog</title>
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	<description>Offizieller Blog der Europaparlamentarierin Franziska Brantner</description>
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		<title>Neue Impulse für EU-Städtepartnerschaften</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 13:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Baumbusch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brüssel/Ludwigshafen/Stuttgart. Jetzt ist es soweit: Das Infoheft der beiden grünen Europarlamentarierinnen Franziska Brantner und Heide Rühle zum Thema EU-Städtepartnerschaften ist erschienen. Papiersparend auf CD, bei den jeweiligen Büros zum Bestellen, oder zum Herunterladen auf den jeweiligen Homepages (darf auch gerne weiter verbreitet werden). Die beiden Abgeordneten der Fraktion Grüne/EFA wollen damit neue Impulse für eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel/Ludwigshafen/Stuttgart. Jetzt ist es soweit: Das Infoheft der beiden grünen Europarlamentarierinnen Franziska Brantner und Heide Rühle zum Thema EU-Städtepartnerschaften ist erschienen. Papiersparend auf CD, bei den jeweiligen Büros zum Bestellen, oder zum Herunterladen auf den jeweiligen Homepages (darf auch gerne weiter verbreitet werden). Die beiden Abgeordneten der Fraktion Grüne/EFA wollen damit neue Impulse für eine der besten Ideen der Völkerverständigung überhaupt verbreiten. Städtepartnerschaften sind nämlich schon immer das Bindeglied zwischen den Menschen, ihrem Lebensumfeld und natürlich Europa. Nirgendwo sonst wird der Gedanke der Einheit so konkret gelebt und erlebt wie hier.<span id="more-1334"></span></p>
<p>Diese kommunalen Städtepartnerschaften hatten von Beginn an einen politischen Charakter, im Sinne der Verständigung und des Miteinanders. Bis heute sind sie wichtige Stützpfeiler beim Zusammenwachsen Europas. Waren es zunächst über viele Jahre vor allem die gegenseitigen Besuche der Menschen, hat sich der Charakter der Städtepartnerschaften zu ganz konkreter Zusammenarbeit hin entwickelt. &#8220;Und das ist auch gut so&#8221;, meint Franziska Brantner. Mehr und mehr spielen in den vielfältigen Aktivitäten der transnationalen Netzwerke zwischen den Städten und Gemeinden Klimawandel und Stadtentwicklung eine wichtige Rolle.</p>
<p>Das Infoheft &#8220;EU-Städtepartnerschaften&#8221; von Heide Rühle und Franziska Brantner soll nun Perspektiven für eine Vertiefung aufzeigen und Impulse für ganz neue Partnerschaftsprojekte geben. Denn nicht immer muss das Rad ja völlig neu erfunden werden. Und ganz konkrete Hinweise, Tipps und Links sowie jede Menge praktischer Informationen und Beispiele, wie die entsprechenden Anträge bei der Europäischen Union zu stellen sind, gibt es in dem ausführlichen Heft außerdem.<a href="http://franziska-brantner.eu/fileadmin/docs/staedtepartnerschaften.pdf" target="_blank"><br />
Infoheft als PDF ansehen</a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-1336" href="http://franziska-brantner.eu/blog/neue-impulse-fur-eu-stadtepartnerschaften/deckblatt-staedtepartnerschaften"><img class="alignnone size-full wp-image-1336" title="Deckblatt Staedtepartnerschaften" src="http://franziska-brantner.eu/blog/wp-content/uploads/2010/09/Deckblatt-Staedtepartnerschaften.jpg" alt="" width="353" height="470" /></a></p>
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		<title>Gentechnik auf dem Acker noch nicht vom Tisch</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 11:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Baumbusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Partei]]></category>
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		<description><![CDATA[Ladenburg. Das Thema Gentechnik auf dem Acker ist noch lange nicht vom Tisch. Dies wurde deutlich bei einer Veranstaltung, die der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl mit den Ladenburger Grünen und dem Kreisverband Neckar-Bergstraße ins Leben gerufen hatte. Auch wenn rund um die Versuchsfelder beim Weiler Neubotzheim nach dem Verbot der Genmaissorte Mon 810 eine trügerische Ruhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ladenburg. Das Thema Gentechnik auf dem Acker ist noch lange nicht vom Tisch. Dies wurde deutlich bei einer Veranstaltung, die der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl mit den Ladenburger Grünen und dem Kreisverband Neckar-Bergstraße ins Leben gerufen hatte. Auch wenn rund um die Versuchsfelder beim Weiler Neubotzheim nach dem Verbot der Genmaissorte Mon 810 eine trügerische Ruhe herrscht. Quasi von gestern ist diese Problematik, weil die Kommission der Europäischen Union nicht nur vor kurzem drei neuere Genmaissorten zur Einfuhr, wenn auch nicht zum Anbau, zugelassen hat, sondern überdies nach mehr als zehn Jahren Hickhack &#8220;grünes Licht&#8221; für die &#8220;Amflora&#8221; gegeben hat. Und das obwohl mehrere konventionell gezüchtete Sorten mit gleichen Eigenschaften zur Verfügung stehen. &#8220;Diese genmanipulierte Kartoffel aus dem Labor der BASF ist erst der Anfang&#8221;, so die grüne Europaabgeordnete für die Metropolregion Rhein-Neckar, Franziska Brantner, bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach der Babypause. Gemeinsam mit Alexander Spangenberg, künftiger Ladenburger Gemeinderat und lange schon für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in der Kurpfalz aktiv, machte sie deutlich, woher der Wind weht.<span id="more-1330"></span>Die &#8220;Amflora&#8221;, eine stärkereiche Knolle vor allem für Papier, Garne, Farben und Klebstoffe, die in der vergangenen Wochen im Beisein des bundesdeutschen Wirtschaftsministers in Mecklenburg-Vorpommern geerntet wurde, bedeutet für die BASF eine Art Startschuss. Den &#8220;Kick-off&#8221; quasi für Entwicklung und Verbreitung von &#8220;Amadea&#8221; und &#8220;Fortuna&#8221;, zwei weiteren Genkartoffeln, die aber im Gegensatz zur &#8220;Amflora&#8221; als Nahrungsmittel eingesetzt werden sollen. Und den &#8220;Kick-off&#8221; für eine Milliarden Euro schwere Zusammenarbeit mit dem US-Giganten Monsanto. Das Unternehmen, das sich ganz klar die Beherrschung des Weltmarktes für Saatgut aller Art auf die Fahnen geschrieben hat, ist für viele Kritiker der grünen Gentechnik eine Art &#8220;Inbegriff des Bösen&#8221;.</p>
<p>Beide Unternehmen, so Franziska Brantner, wollen in den nächsten Jahren nicht nur gemeinsam einen Gen-Weizen auf den Markt bringen, sondern auch mit diesem Verfahren Mais-, Soja-, Baumwolle- und Rapssorten. Peter Eckes, der Präsident von BASF Plant Science in Ludwigshafen, zitierte die junge Europa-Abgeordnete in Ladenburg mit den Worten, &#8220;die Ausweitung der Partnerschaft spiegelt wider, wie gut sich beide Unternehmen ergänzen&#8221;. Während Monsanto die Vermarktung übernehmen soll, wird von Ludwigshafen aus die Forschung gesteuert.</p>
<p>Eigentlich alles unnötig. Denn, betonten Brantner und Spangenberg unisono, es gibt Nachweise dafür, dass die grüne Gentechnik nirgendwo auf der Welt die Dinge zum Besseren gewendet habe. Obwohl weltweit schon 77 Prozent des Sojas, knapp 50 Prozent der Baumwolle, 26 Prozent des Mais und 21 Prozent des Raps genmanipuliert sind.</p>
<p>Die Europäer lehnen solche Verhältnisse mit großer Mehrheit (rund 86 Prozent) und seit vielen Jahren konstant ab. Sie wollen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel, allerdings, gab Franziska Brantner zu bedenken, nehmen vor allem die Fleischesser schon vieles davon zu sich. Denn bislang muss nicht gekennzeichnet werden, ob die Tiere genmanipuliertes Futter bekommen haben. Ein Missstand, den die Abgeordnete, in Straßburg und Brüssel, mit ihrer Fraktion immer wieder anprangert.</p>
<p>Die Erfahrungen in Brasilien, Argentinien, den USA oder Kanada geben der Skepsis der Menschen Recht. &#8220;Drei Jahre lang&#8221;, so Spangenberg, &#8220;gibt es tatsächlich höhere Erträge und weniger Schädlingsbekämpfungseinsatz und dann kippt’s&#8221;. So ist in den USA seit 2005 der Pesitizideinsatz aus diesem Grund um 30 Prozent gestiegen. &#8220;Für Landwirte, Umwelt und Verbraucher eine Katastrophe&#8221;, so Spangenberg. Für ihn gibt es zum rigorosen Verbot keine Alternative. &#8220;Die Koexistenz von genmanipulierten und nichtmanipulierten Erzeugnissen ist eine Schimäre&#8221;, sagte er vor rund 80 Zuhörerinnen und Zuhörern im Domhof, &#8220;wenn wir uns auf das Zeug einlassen, haben wir die Kontamination&#8221;.</p>
<p>Ganz zu schweigen von den Auswirkungen, die gar nicht absehbar sind. So haben viele genmanipulierte Pflanzen, beispielsweise auch die &#8220;Amflora&#8221;, während des Forschungsprozesses eine Antibiotikaresistenz eingesetzt bekommen. Eines dieser Resistenzgene gehört zu den wichtigesten Arzneimitteln gegen Tuberkulose. Nicht auszudenken, was passieren könnte, so Brantner, wenn dieses Gen auf Bakterien des Magen-Darm-Traktes übertragen werde und Krankheitserreger dann nicht mehr zu bekämpfen seien.</p>
<p>Die Gefahr, sich immer häufiger, mit solchen Hiobbotschaften auseinandersetzen zu müssen, steigt. Denn, so wusste die junge Mutter aus Brüssel zu berichten, die dortige Kommission hat den 27 Nationalstaaten der Europäischen Union einen &#8220;überaus gefährlichen Kuhhandel&#8221; vorgeschlagen. Demnach soll die Zulassung und das Verbot von Genpflanzen künftig von der EU wieder auf die nationalstaatliche Ebene verlagert werden. &#8220;Länder, die dann den Anbau verbieten wollen, riskieren, von Gentechnikfirmen verklagt zu werden, ganz zu schweigen von der Gefahr der Verseuchung über Ländergrenzen hinweg&#8221;. Auch deshalb, so Brantner, Spangenberg und Sckerl in Ladenburg, sei es wichtig, die Tendenz auf allen politischen Ebenen anzugehen. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung wäre es da gewiss auch, wenn sich die Metropolregion zur gentechnikfreien Zone erklären würde.</p>
<p>Der Wille der Menschen muss an die politischen Verantwortlichen, das ist erklärtes Ziel von Franziska Brantner. Eine Brücke von der Region nach Brüssel möchte sie am Freitag, 29. November, von 11 bis 18 Uhr, mit einer Konferenz mit dem Titel &#8220;Essen für alle&#8221; in Mannheim bauen. Eingeladen sind Verbraucher, Erzeuger und Interessierte aller Art, um gemeinsam zu erarbeiten, wie die künftige Agrarpolitik der EU aussehen soll.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Anmeldung und Information:</span></strong> Grünes Europabüro für die Metropolregion von Franziska Brantner, Rathausplatz 10 bis 12, 67059 Ludwigshafen, E-Mail: kirsten.baumbusch@gruene-europa.de.</p>
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		<title>&#8220;Die Wahrheit muss auf den Tisch&#8221; EU-Wettbewerbskommissar soll Nürburgring prüfen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Baumbusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nürburg/Brüssel. Besondere Ereignisse       erfordern besondere Kooperationen. Dieser Ansicht sind die beiden       Europaabgeordnete Franziska Brantner (Grüne/EFA) und Werner Langen       (CDU) im Hinblick auf den Nürburgring. Gemeinsam haben Sie einen       Brief an Wettbewerbskommissar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nürburg/Brüssel. Besondere Ereignisse       erfordern besondere Kooperationen. Dieser Ansicht sind die beiden       Europaabgeordnete Franziska Brantner (Grüne/EFA) und Werner Langen       (CDU) im Hinblick auf den Nürburgring. Gemeinsam haben Sie einen       Brief an Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia verfasst. Darin       bitten die Parlamentarierin aus der Metropolregion Rhein-Neckar       und der Parlamentarier aus Rheinland-Pfalz um Prüfung des       Projekts.<span id="more-1325"></span> Ihrer Kenntnis nach wurden für &#8220;Nürburgring 2009&#8243; bei       der EU-Kommission niemals Beihilfen angemeldet oder gar genehmigt.       Schlimmer noch: Weder die Anschubfinanzierung noch die Übernahme       der Baukosten seien der EU-Kommission je bekannt gemacht worden.       Dies gelte wohl auch für die nicht erfolgte Ausschreibung der       Betriebsgesellschaft und die freihändiger Vergabe der so genannten &#8220;Dienstleistungskonzession&#8221; Ende März. Und das, obwohl es andere       Bewerber mit laut Brantner und Langen finanziell solideren und       erfolgsversprechenderen Konzepten gegeben habe. Beide Politiker       sehen die Gefahr &#8220;ernsthafter Kollisionen mit dem EU-Recht im       Hinblick auf öffentliche Beihilfe&#8221;.</p>
<p>Erst am Samstag war bekannt geworden,       dass nun auch die Hotelkette Dorint die Nürburgring-Gesellschaft       und das Land verklagt, bei den Vergabeverfahren gegen       europarechtliche Bestimmungen verstoßen zu haben. Ein       Untersuchungsausschuss des Landes läuft ebenfalls und der Rechnungshof       Rheinland-Pfalz prüft die Vorgänge. Gegen einen der vor wenigen       Monaten engagierten Betreiber, Kai Richter, hat die       Staatsanwaltschaft Koblenz überdies ein Verfahren wegen Untreue       und Betruges eingeleitet.</p>
<p>Brantner und Langen fordern die       Kommission auf, die Vorgänge rund um das etwa 350 Millionen Euro       teure Projekt vor allem im Hinblick auf fehlende Ausschreibungen       und unerlaubte Dauersubventionen, unter die Lupe zu nehmen. &#8220;Und       gegebenenfalls die notwendigen Ermittlungen und Verfahren       einzuleiten&#8221;, so die beiden Europaparlamentarierer unisono.</p>
<p>&#8220;Die Vergabe des       Nürburgring-Betriebes und die hohen Zuschüsse aus       Steuerzahlergeldern stellen aus meiner Sicht eine       Wettbewerbsverzerrung dar, die korrigiert werden muss&#8221;, so       Franziska Brantner, zu deren Betreuungsbezirk als       Europaabgeordnete auch Rheinland-Pfalz gehört. &#8220;Es ist höchste       Zeit, dass endlich Licht ins Dunkel dieser Affäre kommt&#8221;, fährt       die 31-Jährige fort. Die Landesvorstandssprecherin von Bündnis       90/Die Grünen Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke weise schon seit mehr       als einem Jahr auf die Missstände und die &#8220;oberfaule       Vergabepraxis&#8221; hin. &#8220;Jeder Tag, an dem am Ring gegen EU-Recht       verstoßen wird, schadet dem Land&#8221;, unterstreicht auch Werner       Langen. &#8220;Die Wahrheit muss auf den Tisch, Schuld und       Verantwortliche benannt werden&#8221;, so Brantner und Langen       fraktionsübergreifend.</p>
<p>In ihrem Schreiben weisen sie den       Wettbewerbskommissar darauf hin, dass für das Projekt &#8220;Nürburgring       2009&#8243; unter zum Teil abenteuerlichen Verschleierungstaktiken rund       350 Millionen Euro von der öffentlichen Hand investiert wurden, um       Hotelanlagen, Feriendörfer, aber auch Veranstaltungsräume aller       Art sowie eine Achterbahn und Ausstellungsfläche zu bauen. Stets       sollte für das riesige Freizeit und Businesszentrum ein privater       Investor gefunden werden, was gedoch nie gelang. Zwischenzeitlich       werde das, so ist es im Schreiben zu lesen, auch von der       rheinland-pfälzischen Landesregierung um Kurt Beck zugegeben. Dem       Fass den Boden ausgeschlagen habe jedoch, dass jetzt das Ganze,       nachdem es in Staatsbesitz genommen wurde, ohne eine öffentliche       Ausschreibung an zwei private Betreiber, nämlich Kai Richter und       Jörg Lindner, übergeben wurde.</p>
<p>Und das sogar ohne Pacht bis 2013.       Dann soll eine Mindespacht von 15 Millionen Euro gezahlt oder 85       Prozent des Betriebsergebnisses der Nürburgring GmbH (Pächter) an       das Land fließen. Brantner und Langen gehen davon aus, dass diese       Vertragsgestaltung eine Beihilfe ist. Und das für ein Konzept, das       keinerlei wirtschaftliche Tragfähigkeit erkennen lasse.</p>
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		<title>Bitte kein Altherrenclub für Europas Außenpolitik!</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Baumbusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Brüssel. Die Berufung  neuer EU-Botschafter des Europäischen Auswärtigen Dienstes darf nicht zum Altherren-Club werden, erklärte wenige Tage vor dem Ende ihres Mutterschutzes die außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, Franziska Brantner. Zu Grunde liegen dem Statement entsprechende Medienberichte, wonach die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton nicht einmal jede zehnte Stelle bei den EU-Botschaftern für eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel. Die Berufung  neuer EU-Botschafter des Europäischen Auswärtigen Dienstes darf nicht zum Altherren-Club werden, erklärte wenige Tage vor dem Ende ihres Mutterschutzes die außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, Franziska Brantner. Zu Grunde liegen dem Statement entsprechende Medienberichte, wonach die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton nicht einmal jede zehnte Stelle bei den EU-Botschaftern für eine Frau vorgesehen hat und gerade einmal zwei der 115 Posten mit Osteuropäern besetzen möchte. <span id="more-1322"></span>&#8220;Frau Ashton legt einen  Fehlstart bei der Personalpolitik des neuen Auswärtigen Dienstes hin. Dabei hatte sie dem Parlament versprochen,  dass Geschlechtergerechtigkeit eine Priorität für sie sei&#8221;, empört sich die Abgeordnete aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Wenn sich die  Medienberichte bewahrheiten, so Brantner weiter, würde Ashton dieses Versprechen klar brechen. &#8220;Mehr  noch: Sie würde geltendes Recht ignorieren&#8221;. Auf Druck der grünen Fraktion hat  das Europäische Parlament nämlich durchgesetzt, dass die Außenbeauftragte mit ihren  Personalentscheidungen die Geschlechterparität und geographische Ausgewogenheit  innerhalb des Dienstes sicher stellen muss.</p>
<p>&#8220;Ashton muss sofort Kurs  wechseln&#8221;, fordert die 31-jährige Parlamentarierin. Die im Herbst anstehenden Personalentscheidungen müssen ihrer Ansicht nach talentierte  Bewerberinnen sowie Kandidaten aus den neueren Mitgliedstaaten ausreichend  berücksichtigen und den Frauenanteil deutlich erhöhen. &#8220;Solange das nicht  passiert, werden wir Grüne uns dafür stark machen, dass das Parlament die Gelder  für den Auswärtigen Dienst auf Eis legt. Der neue Auswärtige Dienst darf nicht  zum westeuropäischen Altherren-Club werden&#8221;, so Franziska Brantner unmissverständlich.</p>
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		<title>Parlament ebnet Weg für moderne Außenpolitik trotz Ambitionslosigkeit der Regierungen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 11:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Baumbusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beschlüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Brüssel.   Mit gemischten Gefühlen nimmt Franziska Brantner, die außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, die Zustimmung zum Aufbau des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) durch das Europaparlament auf: &#8220;Einerseits macht die Zustimmung des Parlaments den Weg frei für eine kohärentere und effektivere Außenpolitik, wie sie die Bürger von Europa erwarten, andererseits ist es bedauerlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel.   Mit gemischten Gefühlen nimmt Franziska Brantner, die außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, die Zustimmung zum Aufbau des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) durch das Europaparlament auf: &#8220;Einerseits macht die Zustimmung des Parlaments den Weg frei für eine kohärentere und effektivere Außenpolitik, wie sie die Bürger von Europa erwarten, andererseits ist es bedauerlich, dass sowohl Ashton, die Kommission als auch einige nationale Regierungen keine wirklich ambitionierte Lösung vorlegen können.&#8221; Die Grünen unterstützten den Kompromiss also nur&#8221;, so Brantner, &#8220;da das Parlament Ashtons ursprünglichen Entwurf erheblich verbessern konnte: starke Strukturen für Menschenrechtspolitik, Schutzmechanismen für die Entwicklungspolitik und gegen eine Renationalisierung von Gemeinschaftspolitiken, verbesserte demokratische Kontrolle, ein transparenteres außenpolitisches Budget und Geschlechtergerechtigkeit bei der Rekrutierung neuer Diplomaten&#8221;. Nichtsdestotrotz habe der Beschluss auch einige klare Schwächen: Die ohnehin schwachen Strukturen für Krisenmanagement seien nur vage umrissen, dauerhafte Stellvertreter für Ashton wurden nicht geschaffen und konsularische Dienstleistungen für Europas Bürger auf ein Minimum beschränkt.</p>
<p><span id="more-1285"></span></p>
<p>Verärgert stellt die Abgeordnete der Grünen für die Metropolregion Rhein-Neckar weiter fest: &#8220;Leider sind wirklich integrierte und ganzheitliche Strukturen für Krisenmanagement und Peacebuilding, gestützt auf gestärkten zivilen Fähigkeiten am Widerstand der französischen Regierung gescheitert. Paris wollte EU-Krisenmanagement zu einem bloßen Mittel seiner nationalen Außenpolitik degradieren, auf militärische Aspekte verengen und in ausschließlich intergouvernementale Entscheidungsstrukturen einzwängen.&#8221; Auch der deutschen Regierung, insbesondere Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle sei vorzuhalten, dass sie sich &#8220;schweigend weggeduckt&#8221; und mehr mit ihrer Krisenkoalition als für einen starken Europäischen Auswärtigen Dienst gerungen hätten.</p>
<p>Abschließend ist die Abgeordnete gespannt auf die anstehende Umsetzung des Kompromiss in die Praxis und erwartet von Ashton, den Mitgliedsstaaten und der Kommission, dass diese &#8220;jetzt an einem Strang ziehen, ein &#8216;Esprit de Corps&#8217; schaffen und das Kompetenzgerangel hinter sich lassen&#8221;.</p>
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		<title>Frauen-Newsletter von Franziska Brantner</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 20:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Baumbusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Brüssel. Er ist gerade erschienen, der Frauen-Newsletter von Franziska Brantner. Er informiert über die aktuellen Themen zu Frauenpolitik und Gleichstellung im Europäischen Parlament. Dort sitzt die Abgeordnete aus der Metropolregion Rhein-Neckar ja bekanntlich nicht nur im Auswärtigen- und Haushaltsausschuss,  sondern eben auch in dem für Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter. Wie der regelmäßig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel. Er ist gerade erschienen, der Frauen-Newsletter von Franziska Brantner. Er informiert über die aktuellen Themen zu Frauenpolitik und Gleichstellung im Europäischen Parlament. Dort sitzt die Abgeordnete aus der Metropolregion Rhein-Neckar ja bekanntlich nicht nur im Auswärtigen- und Haushaltsausschuss,  sondern eben auch in dem für Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter. Wie der regelmäßig erscheinende Newsletter zu bestellen ist, erfahrt ihr gleich anschließend.<span id="more-1316"></span></p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>dies ist die erste Ausgabe meines Frauen-Newsletters aus dem  Europäischen Parlament, der euch/Sie ab sofort in regelmäßigen Abständen über  die aktuellen Entwicklungen in Frauen- und Gleichstellungsangelegenheiten im EP  informieren soll.</p>
<p>Als stellvertretendes Mitglied im <a href="http://www.europarl.europa.eu/activities/committees/homeCom.do?language=DE&amp;body=FEMM">Ausschuss Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter  (FEMM)</a> engagiere ich mich besonders für  Gleichberechtigung im Arbeitsleben, gegen jegliche Form der Diskriminierung,  gegen Gewalt gegen Frauen und den Ausbau von EU-unterstützten Programmen zur  spezifischen Förderung von Frauen und Gleichberechtigung und dem Schutz von  Frauen vor Gewalt.</p>
<p>Ich hoffe, Sie finden meine Informationen nützlich und würde  mich über einen regen Austausch freuen!</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Ihre/Eure</p>
<p>Franziska Brantner</p>
<p>______________________________________</p>
<p><strong>Heute im  Newsletter:</strong></p>
<p>1. Die Europäische  Schutzanordnung</p>
<p>2. Geschlechtsspezifische Aspekte der  Rezession und  Finanzkrise</p>
<p>3. Stellungnahme des FEMM-Ausschusses zum Europäischen  Auswärtigen  Dienst</p>
<p>4. Fahrplan  zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2006-2010 und Empfehlungen für die  Zukunft</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">1. Europäische  Schutzanordnung</span></strong></p>
<p>Im Januar dieses  Jahres haben 12 Mitgliedstaaten der EU (Belgien, Bulgarien, Spanien, Estland,  Frankreich, Italien, Ungarn, Polen, Portugal, Rumänien, Finnland und Schweden)  in Zusammenarbeit mit der Spanischen Ratspräsidentschaft und im Einklang mit dem  Stockholmprogramm die <a href="http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/cls/cons_cons%282010%2900002_/cons_cons%282010%2900002_de.pdf">Richtlinien-Initative  &#8220;Europäische Schutzanordnung&#8221;</a> vorgestellt.</p>
<p>Hauptanliegen der Richtlinie (RL) ist der  <span style="text-decoration: underline;">grenzübergreifende Opferschutz</span>. Der RL-Entwurf sieht vor, dass der einer Person in  einem Mitgliedstaat gewährte Schutz in jedem anderen Mitgliedstaat, in den die  betreffende Person umzieht oder umgezogen ist, aufrechterhalten und fortgesetzt  wird. Dieser Schutz schließt selbstverständlich auch Kinder ein. Die RL  definiert eine geschützte Person als &#8220;eine Person, deren Leben, physische oder  psychische Integrität, Freiheit oder sexuelle Integrität Gegenstand des Schutzes  ist, der aufgrund einer durch den Anordnungsstaat erlassenen Schutzmassnahme  gewährt wird&#8221;.</p>
<p>Bereits kurz nach der Vorstellung der spanischen  Initiative kam es zu Streit zwischen der Europäischen Kommission und dem Rat der  EU über die Gesetzesgrundlage der Richtlinie.</p>
<p>Während der Rat <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2010:083:0047:0200:DE:PDF">Art.  82 d) AEU-Vertrag </a>(Zusammenarbeit in Strafsachen) als Grundlage sieht, ist  der Rechtsdienst der Kommission überzeugt, dass <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2010:083:0047:0200:DE:PDF">Art.  81 AEU-Vertrag </a>(Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen) einschlägig ist.  Sie fordert den Rat auf, die Initiative zurückzuziehen und will 2011 selbst  einen neuen Vorschlag präsentieren.</p>
<p>Das Europäische Parlament lehnt die Position der  Kommission gänzlich ab, stimmt dem Rat aber auch nur teilweise zu. Der  Rechtsdienst des EP stützt sich neben Art. 82 d) auch noch auf <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2010:083:0013:0046:DE:PDF">Art.  3 EUV</a>, wonach die EU ihren Bürgern einen Raum der Freiheit, Sicherheit und  Rechts ohne Binnengrenzen bietet.</p>
<p>Dieser Streit um die Rechtsgrundlage kann dazu führen,  dass z.B. die Kommission den Richtlinienvorschlag vor den Europäischen  Gerichtshof bringt. Das würde zwar Rechtssicherheit bringen, könnte allerdings  die Einführung der Europäischen Schutzanordnung in den Mitgliedstaaten um Jahre  verzögern.<br />
Das sollte das EP allerdings nicht davon abbringen, hinter der  spanischen Initiative zu stehen.Wenn wir Personenfreizügigkeit in der EU fördern  wollen, müssen wir auch einer geschützten Person die Möglichkeit geben, ihren  Schutz über die nationalen Grenzen hinweg mitzunehmen. Rechtliche  Schwierigkeiten bei der Ausarbeitung der RL sollten das EP nicht davon abhalten,  diesen Schutz zu gewähren!</p>
<p>Im EP haben die spanischen Abgeordneten Teresa Jiménez-Becerril Barrio  (konservativ) und Carmen Romero López (sozialdemokratisch) einen <a href="http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/femm/pr/817/817530/817530en.pdf">gemeinsamen  Bericht </a>entworfen, der viele gute Änderungsanträge zur Richtlinie enthält,  u.a. auch einen Großteil der Forderungen der European Women&#8217;s  Lobby.</p>
<p>Bis zum  12. Juli können Änderungsanträge eingereicht werden, im September kommt es dann  zu einer ersten Orientierungsabstimmung im  Ausschuss.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2.  Geschlechtsspezifische Aspekte der Rezession und  Finanzkrise</span></strong></p>
<p>Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine  der obersten Prioritäten in der EU und somit Schlüssel zu politischen  Antworten auf die Wirtschafts- und Finanzkrise.  Gleichstellungspolitik muss daher als  Teil der Lösung, ja sogar als Chance zur Überwindung der Krise gesehen werden.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="1228">
<tbody>
<tr>
<td>Raül Romeva (Grüne/EFA-Fraktion) macht in seinem <a href="http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/femm/pr/806/806001/806001de.pdf">Initiativbericht</a> zu den geschlechtsspezifischen Aspekten der Rezession und Finanzkrise        darauf aufmerksam, dass die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise nicht        nur hauptsächlich durch Männer verursacht wurde, sondern dass auch die        Gegenmaßnahmen von Männern beschlossen werden. Obwohl die Krise ganz        besonders nachteilige Auswirkungen auf Frauen hat, liegt das        Hauptaugenmerk und somit auch die finanzielle Unterstützung auf        männerdominierten Branchen wie der Bau- und der Automobilindustrie. Die        ebenfalls stark betroffenen, aber zum Großteil von Frauen        getragenen Dienstleistungs- und Tourismusbranchen stehen nicht im        Licht der Öffentlichkeit.       Raül Romeva fordert in seinem Bericht, die derzeitige        Krise als Chance zu nutzen, das von der EU gesetzte Ziel der        Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wirtschafts- und        Sozialpolitik zu verankern, z.B. durch eine Richtlinie für Vaterschafts-        und Adoptionsurlaub sowie Urlaub zur Pflege und eine ausgewogene Präsenz        von Frauen und Männern in Entscheidungspositionen in Unternehmen und        Politik.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Konsequent  ist daher seine Forderung an den Europäischen Rat, die Kommission, die EU  Mitgliedstaaten und das Europäische Parliament: alle Konjunktur- sowie  Strukturanpassungsprogramme müssen sich einer geschlechsspezifischen  Folgenabschätzung  unterziehen (auch  nachträglich, wenn dies nicht im Voraus erfolgt) und Frauen in alle  Entscheidungsprozesse adäquat einbeziehen.</p>
<p>Nachdem es anfangs im  Ausschuss Ärger mit den konservativen Abgeordneten gab, da diese den Großteil  des Berichts am liebsten streichen wollten, konnte Raül am Ende doch noch einen  Erfolg verbuchen: Am 17. Juni wurde Raüls Bericht im Plenum  angenommen!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">3. Stellungnahme des FEMM-Ausschusses zum  Europäischen Auswärtigen Dienst</span></strong></p>
<p>Am  23. Juni wurde im FEMM-Ausschuss einstimmig die <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+COMPARL+PE-441.063+01+DOC+PDF+V0//DE&amp;language=DE">Stellungnahme  zum Europäischen Auwärtigen Dienst (EAD)</a>, der derzeit aufgebaut wird,  angenommen. In dieser Stellungnahme fordere ich als Berichterstatterin unter  anderem eine 50/50-Verteilung der Delegationsleiter-Stellen auf Frauen und  Männer sowie eine Abteilung, die die Gleichstellungsperspektive in  jeden Politikbereich integriert und von einem High-Level-Koordinator geleitet  wird. Weiterhin muss das Budget des EAD Mittel für die Förderung der  Gleichstellung und der Stärkung der Frauen in Außenbeziehungen  bereitstellen.<br />
Der Aufbau des EAD stellt eine einzigartige Möglichkeit dar,  die Gleichstellung der Geschlechter von Anfang an in einer &#8220;Institution&#8221; zu  verankern. Wie wir alle wissen, sind nachträglich eingeführte Quoten immer  schwierig zu erreichen!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">4.  Fahrplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2006-2010 und Empfehlungen für die  Zukunft</span></strong></p>
<p><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+REPORT+A7-2010-0156+0+DOC+PDF+V0//DE&amp;language=DE">Bericht  von Ilda Figueiredo</a><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+REPORT+A7-2010-0156+0+DOC+PDF+V0//DE&amp;language=DE"> </a>(Portugal, Linke)</p>
<p>Der Fahrplan zur Gleichstellung  von Frauen und Männern 2006-2010 läuft dieses Jahr aus, und Viviane Reding, Kommissarin für Justiz, Grundrechte und  Bürgerschaft der Europäischen  Kommission hat bereits verlauten lassen, dass eine neue  Gleichstellungsstrategie für 2011-2015  in Vorbereitung ist. Die vom EP verabschiedete Resolution bewertet  den Fahrplan für 2006-2010,  beinhaltet aber gleichzeitig Empfehlungen für den neuen Fahrplan</p>
<p>Im Rahmen der Ausarbeitung dieses  <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+REPORT+A7-2010-0156+0+DOC+PDF+V0//DE&amp;language=DE">Berichts</a> organisierte der Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der  Geschlechter am 28. Januar 2010 in Brüssel eine Anhörung zur  Gleichstellungsstrategie, an der mehrere Fachleute und Frauenorganisationen der  Europäischen Union teilnahmen und in deren Rahmen die Notwendigkeit größerer  Fortschritte in den Bereichen Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und  Männern sowie Schutz und Förderung der Frauenrechte als grundlegende  Menschenrechte hervorgehoben wurde.</p>
<p>________________________________________________</p>
<p>Wenn Sie diesen Newsletter  nicht länger erhalten möchten, schicken Sie einfach eine kurze Nachricht an: <a href="mailto:franziska.brantner@europarl.europa.eu">franziska.brantner@europarl.europa.eu</a></p>
<p>Sie können mich und mein Team  jederzeit unter folgender Adresse erreichen:</p>
<p>Franziska  Brantner<br />
Mitglied des Europäischen  Parlaments<br />
ASP 08G217<br />
Rue  Wiertz 60, 1047  Brüssel/ Belgien<br />
Tel: 0032-2-28-45354, Fax 49354</p>
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		<title>&#8220;Kuhhandel&#8221; der Kommission mit gentechnisch veränderten Pflanzen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 16:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Baumbusch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brüssel. Große Bedenken hat auch die grüne Europaabgeordnete der Metropolregion Rhein-Neckar, Franziska Brantner, im Hinblick auf die heute von der Europäischen Kommission vorgestellen Dokumente zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. &#8220;Das ist ein gefährlicher Pakt&#8221;, so die Parlamentarierin, die nicht zuletzt durch die letzte Woche publik gewordene Zusammenarbeit von BASF mit Gentechnik-Multi Monsanto zur Entwicklung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel. Große Bedenken hat auch die grüne Europaabgeordnete der Metropolregion Rhein-Neckar, Franziska Brantner, im Hinblick auf die heute von der Europäischen Kommission vorgestellen Dokumente zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. &#8220;Das ist ein gefährlicher Pakt&#8221;, so die Parlamentarierin, die nicht zuletzt durch die letzte Woche publik gewordene Zusammenarbeit von BASF mit Gentechnik-Multi Monsanto zur Entwicklung von gentechnisch verändertem Weizen alarmiert ist. <span id="more-1312"></span>Vorgeblich, so Brantner unisono mit dem Grünen Koordinator im Landwirtschaftsausschuss, Martin Häusling, und der Fraktionsvorsitzenden der Grünen/EFA, Rebecca Harms, solle den Mitgliedsstaaten mehr Autonomie beim Verbot des Anbaus gegeben werden. Im Gegenzug erwarte die Kommission indes, dass die Mitgliedsstaaten die Zulassung neuer gentechnisch manipulierter Sorten unterstütze. &#8220;Das ist ein leicht durchschaubarer Kuhhandel&#8221;, so das Grünen-Trio erbost. Nachdem es der Kommission in all den Jahren nicht gelungen sei, eine breite Zustimmung der Mitgliedsstaaten zu sichern, versuche sie dies nun mit einem &#8220;fadenscheinigen Deal&#8221; zu erreichen. &#8220;GVO-Saatgut und Produkte werden im Binnenmarkt frei gehandelt, Verunreinigungen machen an den innereuropäischen Grenzen nicht Halt&#8221;, warnt Häusling.Die jüngsten Verunreinigungen von Saatgut in Deutschland, wo der Anbau von Genmais ja eigentlich untersagt ist, sollten seiner Ansicht nach Warnung genug sein.</p>
<p>Die Pläne der Kommission halten nach Einschätzung der Grünen Fraktion im Europaparlament eine Reihe von Fallstricken bereit. Da die EU-weite Zulassung beibehalten werde, riskieren Länder, die den Anbau dieser Pflanzen verbieten wollen, von Gentechnikfirmen verklagt zu werden. Überdies gebe es für die anderen Landwirte keinen ausreichenden Schutz. Die Kommission, so die klare Forderung, müsse sicherstellen, dass strenge Regeln zur Koexistenz in allen Mitgliedsstaaten gleichermaßen umgesetzt werden.</p>
<p>Die Fraktionsvorsitzende Harms mahnt die Verbesserung der Risikoanalyse sowie die Einbeziehung sozio-ökonomischer Kriterien in die Zulassungsverfahren an, die der Umweltrat bereits vor knapp zwei Jahren gefordert habe. In den nun vorliegenden Vorschlägen der Kommission suche man vergeblich nach Antworten. Erst letzte Woche haben die Grünen einen Report vorgestellt, der den von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit erarbeiteten Richtlinienentwurf zur Risikoabschätzung für genmodifizierte Pflanzen analysiert. Der Report zeige, dass die Risikoanalyse der EU-Behörde massive Mängel aufweise. &#8220;Bis die existierende Gesetzgebung korrekt umgesetzt ist, dürfen keine neue genmodifzierte Pflanzen zugelassen werden&#8221;, so die Forderung der Fraktion. Gefahren für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt müssten definitiv ausgeschlossen seien. Strickte Haftungsregelungen müssten überdies sicherstellen, dass die Nutzer genmodifizierter Organismen für jegliche Schäden sowie für die Testkosten aufkommen müssen.</p>
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		<title>Europaabgeordnete mehr in der Region präsent</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Baumbusch</dc:creator>
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Noch befindet sich die grüne Europaabgeordnete Franziska Brantner bis 1. September in Mutterschutz, doch ihren Blick richtete die Parlamentarierin aus der Metropolregion Rhein-Neckar schon längst ins nächste Jahr. Dann nämlich, das hat sie jetzt gemeinsam mit ihrer FDP-Kollegin Nadja Hirsch durchgesetzt, werden die Abgeordneten aus Brüssel und Straßburg zwei Wochen mehr als bisher Zeit für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://franziska-brantner.eu/blog/wp-content/uploads/2010/07/Franziska-20komprimiert.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1299" title="Franziska Brantner" src="http://franziska-brantner.eu/blog/wp-content/uploads/2010/07/Franziska-20komprimiert.jpg" alt="" width="299" height="448" /></a></p>
<p>Noch befindet sich die grüne Europaabgeordnete Franziska Brantner bis 1. September in Mutterschutz, doch ihren Blick richtete die Parlamentarierin aus der Metropolregion Rhein-Neckar schon längst ins nächste Jahr. Dann nämlich, das hat sie jetzt gemeinsam mit ihrer FDP-Kollegin Nadja Hirsch durchgesetzt, werden die Abgeordneten aus Brüssel und Straßburg zwei Wochen mehr als bisher Zeit für die Arbeit in ihrer Heimatregion haben.<span id="more-1298"></span></p>
<p>Vier Wahlkreiswochen, im Parlaments-Jargon &#8220;Grüne Wochen&#8221; genannt, pro Jahr seien eindeutig zu wenig, findet die 30-jährige Grünenpolitikerin, &#8220;wir können uns schließlich nicht zweiteilen. Häufig deckt ein Wahlkreis ein gesamtes Bundesland und mehr ab, das ist kaum zu schaffen&#8221;. Dabei, so Brantner und Hirsch unisono, sei der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort unabdingbar, um sie ernsthaft in die europäische Politik mit einzubeziehen und die Entscheidungen innerhalb der EU zu erklären. Als Bindeglied zwischen Brüssel und der Region verstehen sich die Abgeordneten und damit als Ansprechpartner in Sachen Europa.</p>
<p>Aber vor Ort sein, das heißt im Selbstverständnis von Franziska Brantner, sich auch Zeit nehmen zu können, für die Menschen, ihre Anliegen und Anregungen. &#8220;Nur so können wir uns auch gezielt für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger und der Region auf EU-Ebene stark machen&#8221;, betont sie, &#8220;zwei Wochen mehr Zeit dafür in unseren Wahlkreisen sind noch nicht genug, aber ein Fortschritt in Richtung eines Europas für die Betroffenen&#8221;. &#8220;Die Entscheidungen, die in Brüssel und Straßburg getroffen werden&#8221;, darin sind sich die beiden jungen Parlamentarierinnen rundum einig, &#8220;spielen eine zu wichtige Rolle, als dass wir den Kontakt zu den Menschen vor Ort ausschließlich den Abgeordneten aus Bundes- und Landtagen überlassen dürften&#8221;.</p>
<p>Im laufenden Jahr stehen den EU-Abgeordneten lediglich vier Wochen für die Arbeit im Wahlkreis zur Verfügung &#8211; zu wenig, das finden viele, um allen Anfragen von Bürgern, Verbänden, Ministerien und Parteikollegen gerecht zu werden. Der Rest der Zeit wird auf Fraktions-, Ausschuss- und Plenarsitzungen in Brüssel und Straßburg verwendet.</p>
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		<title>EP fordert bessere Beschäftigungschancen für Jugendliche</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Baumbusch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brüssel.   Erfreut kommentiert Franziska Brantner, Abgeordnete im  Europäischen Parlament für die Metropolregion Rhein-Neckar, die breite  Zustimmung des europäischen Parlaments zum Bericht Ihrer grünen Kollegin  Emilie Turunen zu Jugendbeschäftigungsinitiativen: &#8220;Es ist ein starkes  Zeichen an Rat und Kommission, dass endlich etwas gegen die grassierende  Jugendarbeitslosigkeit getan werden muss und enthält gleichzeitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel.   Erfreut kommentiert Franziska Brantner, Abgeordnete im  Europäischen Parlament für die Metropolregion Rhein-Neckar, die breite  Zustimmung des europäischen Parlaments zum Bericht Ihrer grünen Kollegin  Emilie Turunen zu Jugendbeschäftigungsinitiativen: &#8220;Es ist ein starkes  Zeichen an Rat und Kommission, dass endlich etwas gegen die grassierende  Jugendarbeitslosigkeit getan werden muss und enthält gleichzeitig  konkrete Handlungsansätze. Dass mittlerweile einer von fünf Menschen  unter 25 Jahren arbeitslos ist, zeigt, wie überfällig diese Intiativen  sind, um nicht eine Generation durch soziale Ausgrenzung und  Perspektivlosigkeit zu prägen.&#8221;<span id="more-1269"></span></p>
<p>Der Turunen-Bericht  fordert die Kommission unter anderem dazu auf, eine europäische Charta  für die Qualität von Praktika zu schaffen sowie das Recht eines jeden  Jugendlichen in der EU auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz nach  maximal vier Monaten in Arbeitslosigkeit zu garantieren. Weiterhin  werden mindestens 10 Prozent der Mittel des Europäischen Sozialfonds  verpflichtend in jugendspezifische Projekte investiert. &#8220;Ein weiterer  nicht zu unterschätzender Erfolg ist überdies die Forderung  diskriminierende Politik der Nationalstaaten gegenüber jungen Menschen,  wie beispielsweise den niedrigeren Mindestlohn in Großbritannien, zu  untersagen&#8221;, stimmt Franziska Brantner Ihrer Kollegin Emilie Turunen,  der stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion Grüne/EFA im  Europaparlament, zu. Und weiter: &#8220;Jetzt ist es an Rat und Kommission  diese Initiativen umzusetzen und im &#8220;Europäischen Jahr zur Bekämpfung  von Armut und sozialer Ausgrenzung&#8221; endlich der wachsenden  Chancenlosigkeit der jungen Generationen zu begegnen.&#8221;</p>
<p>Von Joel Wardenga.</p>
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		<title>EU-Informationskampagne zu Passagierrechten</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 12:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Baumbusch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Initiativen]]></category>

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		<description><![CDATA[Brüssel.  Ihr Flug ist ausgefallen und Sie wissen nicht, was Ihre Ansprüche sind? Standen Sie schon einmal verzweifelt am Gepäckband, weil Ihr Gepäck verloren gegangen ist? Sind Sie nur eingeschränkt mobil und haben Fragen bezüglich Ihrem Flug oder Ihrer Bahnreise? Oder planen Sie eine Reise und wollen einfach über Ihre Rechte Bescheid wissen? Für jeden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel.  Ihr Flug ist ausgefallen und Sie wissen nicht, was Ihre Ansprüche sind? Standen Sie schon einmal verzweifelt am Gepäckband, weil Ihr Gepäck verloren gegangen ist? Sind Sie nur eingeschränkt mobil und haben Fragen bezüglich Ihrem Flug oder Ihrer Bahnreise? Oder planen Sie eine Reise und wollen einfach über Ihre Rechte Bescheid wissen? Für jeden dieser Fälle hat die EU pünktlich zur Urlaubssaison eine Informationskampagne zu Passagierrechten gestartet. Die Kampagne unter dem Motto &#8220;Your passenger rights at hand&#8221; bietet auf ihrer Seite einen kompakten Überblick, gegliedert in Informationen für Flugreisende, Bahnreisende und Reisende mit eingeschränkter Mobilität:</p>
<p><a href="http://ec.europa.eu/transport/passenger-rights/index.html">http://ec.europa.eu/transport/passenger-rights/index.html</a></p>
<p><span id="more-1251"></span>Die Webseite, die bisher leider nur auf Englisch informiert, wird ab Mitte Juli, wie üblich, in allen Amtssprachen der EU zur Verfügung stehen. Informationen auf Deutsch gibt es jedoch bereits auf der Seite des Vereins &#8220;Bürger Europas e.V.&#8221;, der in Deutschland für die Koordinierung der Kampagne verantwortlich ist:</p>
<p><a href="http://www.buerger-europas.de/eu_passagierrechte/">http://www.buerger-europas.de/eu_passagierrechte/</a></p>
<p>Auch im Kampf für die uneingeschränkte Umsetzung der UN-Behindertenrechtskommission und hat das europäische Parlament am 6. Juli einen weiteren Erfolg verbuchen können. Im Vermittlungsausschuss mit dem Rat wurden die Versuche des Rats abgeblockt, die Barrierefreiheit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität im Bus- und Schiffsektor aufzuweichen. Außerdem wurde mit dem Beschluss zur Einrichtung unabhängiger Schlichtungsstellen, die Streitigkeiten zwischen Fahrgästen und Betreibern klären sollen, der Praxis Fahrgäste mit Beschwerden von einer an die andere Stelle zu verweisen, ein Riegel vorgeschoben.</p>
<p>Dazu erklärt Franziska Brantner, Abgeordnete der Grünen/EFA im europäischen Parlament: &#8220;Diesen Sommer zeigt uns die EU alle paar Tage aufs Neue, wie wichtig  Sie für die europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher geworden ist: erst das konsequente Vorgehen gegen überhöhte Preise bei den Roaming-Gebühren, dann die Verteidigung der Rechte, besonders mobilitätsbehinderter, Fahrgäste und jetzt die schnelle Reaktion auf den spätestens beim Erliegen des Flugverkehrs in Folge des isländischen Vulkanausbruchs festgestellten Mankos bei der  Information von Reisenden über ihre Rechte.&#8221;</p>
<p>Von Joel Wardenga.</p>
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