Eis essen und Wahlkampf machen!


So macht Wahlkampf SpaÃ?: Ein Eis in der Innenstadt, Flanieren am Seepark und dabei noch Wahlkampf machen: http://www.gruenesfreiburg.de/2009/05/25/lauer-sonntagabendwahlkampf-mit-eis-und-hoellentaeler/

Living Room Europe


Dieses Wochenende war ich unterwegs für unsere "Living Room Europe" Tour. Ich war bei Grillparties, Frühstücken in der Sonne im Studentenwohnheim, WG Parties und FuÃ?ball (Hoffenheim gegen Bayern). Wir beklagen uns nicht über niedrige Wahlbeteiligung, sondern tun was dagegen!

YouTube Videos hier zu sehen: www.gruene-jugend.de/show/556002.html

und noch ein Link: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/leute-xporzivix--15121119.html

 

Europadiskussion mal anders


Auf Einladung der Europa Union, des Stadtjugendrings Mannheim und dem Deutschen Frauenring Mannheim stellten sich alle KandidatInnen für das Europaparlament - aber mal anders: Die Vorbereitung und Moderation hatten Schülerinnen und Schüler des Lessing Gymnasiums übernommen und strikte Regeln eingeführt: 90 Sekunden Antwortzeit, Fragen nicht an alle sondern immer an eine Person - und nur ein Joker, um auch eine andere Frage zu beantworten. Und um das auch wirklich durchzuziehen lief auf einem Bildschirm "die Zeit ab" - und zum Schluss erschall der Glockenschlag für das "Zeit aus". Die Diskussion war spannend und hat Spass gemacht - zum Abschauen ;)

 

Schwache deutsche Position


Besonders geärgert hat mich gestern die Entscheidung der Bundesregierung, erst gar nicht zur Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen, der Durban II-Konferenz, anzureisen, weil man (zu Recht) antiisraelische Hetztiraden des iranischen Präsidenten befürchtete. Diese Reaktion ist gleich doppelt schwach: Zum einen hat die Bundesregierung, wie die EU insgesamt, es versäumt, die Konferenz anständig vorzubereiten und gemeinsam mit Ländern des Südens, die ähnliche Vorstellungen haben wie wir, eine eigene Agenda in Sachen Anti-Rassismus für die Konferenz zu erarbeiten. Stattdessen hat man den Zug sehenden Auges gegen die Wand fahren lassen. Bei Gesprächen zu meinem Bericht für den European Council on Foreign Relations haben wir Diplomaten verschiedener EU-Staaten immer wieder darauf hingewiesen, dass hier was passieren müsste - nichts geschah. Und nun ging die Bundesregierung einfach nicht hin - und macht damit einen gro�en Fehler, weil sie Ahmadinedschad mit der gesamten Konferenz gleichsetzt und damit den Anspruch, den Kampf gegen Rassismus im Rahmen der VN voranzutreiben, quasi für gescheitert erklärt. Gro�britannien und Frankreich haben gezeigt, dass es anders geht: Sie haben gemeinsam mit den verbliebenen EU-Staaten und anderen Delegationen während der Rede den Saal verlassen und damit deutlich gemacht, dass es null Toleranz gegenüber solchen �u�erungen geben darf, gleichzeitig aber das Ziel der Konferenz nicht in den Wind geschossen. Das hätte ich mir von den deutschen VertreterInnen so auch gewünscht.

 

Heidelberg mitmachen!


Mit einer öffentlichen Aktion am Donnerstag auf dem Heidelberger Marktplatz haben die Grünen ihrer Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung und Mitsprache Nachdruck verliehen. Heidelberger Bürgerinnen und Bürger waren aufgefordert, kurze Videostatements zu folgender Frage abzugeben: "Was würden Sie mit 100 Mio. Euro für Heidelberg machen?" Die Videoclips werden in Kürze auf einer eigens eingerichteten Website zu sehen sein, die nach und nach zu einem Diskussionsforum über die Zukunft Heidelbergs werden soll.

Die Aktion stellt daher auch den Auftakt für eine Veranstaltungsreihe dar, innerhalb der die Grünen in den nächsten Wochen an verschiedenen Orten in der Stadt auftauchen werden, um weitere Videostatements zu erfragen. Europakandidatin der Grünen in der Metropolregion, Franziska Brantner, hebt hervor: "Demokratie lebt vom Mitmachen - ob in Heidelberg oder in Europa. Eine offene Debattenkultur ist nicht nur eine demokratische Notwendigkeit, sondern nutzt auch vorhandene Potentiale wesentlich besser als ein Durchregieren von oben!" Mit der jetzt begonnenen Aktionsreihe wollen die Heidelberger Grünen ein Zeichen setzen und gleichzeitig erste Angebote für mehr Beteiligung machen.


Zu den ersten Interviewgästen, die auf dem grünen Sessel Platz genommen haben, zählten unter anderem Hardchor - Leiter Bernhard Bentgens, DAI - Direktor Jakob Köllhofer sowie Volker Reimann - Dubbers (Träger des Deutschen Solarpreises). Mit der Auftaktfrage wurde Bezug genommen auf die Kosten, die voraussichtlich auf Heidelberg zukommen, wenn der Neckarufertunnel gebaut wird - und darauf, dass finanzielle Handlungsspielräume dadurch auf lange Sicht stark eingeschränkt würden.